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Kostenlose Videokonferenz Services im Vergleich

Für kostenlose Videokonferenzen gibt es mehrere Anbieter. Dabei muss man sich meist registrieren und kann den Service, meist mit Einschränkungen, dann kostenfrei nutzen.

Wer sehr viel Wert auf Datenschutz legt kann sich auch einen eigenen Server mieten und die Software für Videokonferenzen selbst installieren. Hier ist aber meist mehr technisches Know-How gefragt.

Zoom

Diese Software für Videokonferenzen ist seit 2013 erhältlich. Wie für andere ähnliche Firmen hat der Wert des Unternehmens zusammen mit der Kundenzahl von Zoom im letzten Jahr 2020 enorm zugenommen.

Ein Organisator lädt die Teilnehmer einer Videokonferenz ein. Jeder Teilnehmer erhält dafür per e-mail eine ID-Nummer der Konferenz und ein Passwort, mit dem er seine Teilnahme aktivieren kann.

Videoanrufe mit nur zwei Teilnehmern sind auch kostenlos möglich, allerdings ist das Versenden der dazu notwendigen Einladung etwas aufwendiger als ein Anruf mit einer Software wie Skype.

Für eine größere Zahl von Teilnehmern ist Zoom allerdings sehr gut geeignet. Jeder Teilnehmer einer Videokonferenz ist mit einem Kamerabild, Stillbild oder nur mit seinem Namen vertreten. Die Entscheidung darüber obliegt jedem einzelnen und nicht dem Organisator. Der Teilnehmer kann die Sprecher im Hauptbildschirm darstellen oder auch auf andere auf der Teilnehmerliste jederzeit umschalten.

Zoom bietet eine Chat-Funktion, mit der jeder Teilnehmer und nicht nur der Organisator Nachrichten an alle oder nur an einzelne Teilnehmer während der Konferenz verschicken kann.

Größere Videokonferenzen sind oft praktisch gesehen Präsentationen mit einer entsprechenden Zahl von Zuhörern. Alle sehen dann zuerst den Vortragenden oder auch von diesem ausgewähltes Material. Gerade für diese Zwecke ist das sogenannte Teilen des Bildschirms nützlich. Dabei ist für alle der Bildschirm des Vortragenden sichtbar. Breakout-Rooms ermöglichen Treffen von ausgewählten Konferenzteilnehmern, die dann von einer Präsentation in eine Diskussion wechseln können.

Die Verwendung von Zoom hat in der Covid-Krise des Jahres 2020 so stark zugenommen, dass das Zeitwort "zoomen" in die Umgangssprache Eingang gefunden hat. Verwendet wird Zoom nicht nur im geschäftlichen Bereich, es ist neben privaten Anwendungen wie Familientreffen auch stark im Bildungsbereich vertreten. Es kommt zum Einsatz, wenn bei geschlossenen Einrichtungen nur distance-learning möglich ist.

Zoom wird nicht zuletzt deshalb so viel verwendet, weil seine Stabilität und Benutzerfreundlichkeit auf einem hohen Niveau angesiedelt ist. Zu Beginn der krisenbedingten viel intensiveren Verwendung stellten sich Fehler bei der Implementierung der Verschlüsselung heraus. Diese wurden allerdings in wenigen Wochen behoben.

Jit.si

Jitsi selbst ist eigentlich ein Übertragungsprotokoll, mit Jitsi Meet steht aber eine frei verwendbare Implementierung zur Verfügung. Auf öffentlich zugänglichen Servern kann sehr einfach eine Videokonferenz gestartet werden. Besonders bei so niederschwellig möglicher Benutzung ist der Datenschutz ein wichtiger Punkt. Die Betreiber der Server verfügen schließlich über viel Information über die Teilnehmer und Organisatoren der Videokonferenzen. Auf dieser Liste für

Hier lässt sich überprüfen, ob der zur Verwendung vorgesehene Server mit ausreichenden Datenschutzvorkehrungen betrieben wird.

Die technische Grundlage von Jitsi baut auf der WebRTC-Technik auf. Deshalb kann eine Videokonferenz mit Jitsi im Browser ohne irgendwelche Installationen gestartet werden. Mit HD Audio steht eine hohe Qualität der Tonübertragung zur Verfügung. Nachdem Verschlüsselung als Standard aktiviert ist, muss sich der Organisator nicht extra um die Informationssicherheit der Übertragung kümmern.

Jitsi Meet ist eine Lösung, die technische Elemente von Jitsi nutzt. Mit Jitsi Meet kann man ohne Registrierung und kostenlos Videokonferenzen abhalten. Da alle Software quelloffen ist, können sämtliche Funktionen und Sicherheitsmaßnahmen direkt überprüft werden.

Präsentationen sind mit geteiltem Bildschirm möglich, sodass alle Teilnehmer den Bildschirm des Vortragenden sehen. Mit Etherpad ist ein gemeinsames Arbeiten an Dokumenten im Rahmen einer Videokonferenz möglich.

Bemerkenswert ist die flache Hierarchie, mit der die Videokonferenzen auf Jitsi Meet organisiert werden. Der Moderator einer Videokonferenz ist einfach der erste Teilnehmer.

Skype

Die Firma Skype wurde in Estland gegründet und ist seit 2011 im Besitz von Microsoft. Trotzdem steht das Werkzeug für Videokonferenzen auch für MacOS und Linux zur Verfügung. Skype beruht auf proprietären Protokollen für die Datenübertragung und verwendet mittlerweile nur noch Server der Microsoft Cloud Plattform Windows Azure.

Im Angebot sind Videokonferenzen mit Chat und der Möglichkeit, Dateien bis zu einer Größe von 300 MByte zu versenden. Für größere Datenmengen werden die Nutzer auf den Clouddienst von Microsoft verwiesen.

Interessant sind bestimmte unübliche Erweiterungen, mit denen die Firma experimentiert. Dazu gehören das Versenden von Geld in Zusammenarbeit mit Paypal und Übersetzungsdienste. Beide Funktionen sind bis dato auf bestimmte Länder und Sprachen beschränkt.

Es besteht auch die Möglichkeit, von Skype in Fest- und Mobilfunknetze zu telefonieren. Während die Benutzung sonst kostenlos ist, werden für solche Anrufe allerdings Gebühren erhoben.

Für Videotelefonie kann Skype auf Smartphones über wifi genutzt werden, was den Dienst zu einer direkten Konkurrenz für die Mobilfunkbetreiber macht. Mit einem der vielen offenen Hotspots ermöglicht Skype schließlich, kostenlos zu telefonieren. In diesem Bereich ist immer noch ein Hin und Her zwischen Versuchen der Blockierung von Skype und attraktiven Konkurrenzangeboten zu beobachten.

Skype bietet auch den Erwerb von Telefonnummern, die von externen Netzen erreichbar sind.

Der Quellcode von Skype ist nicht öffentlich verfügbar und deshalb sind Fragen der Sicherheit nicht ohne Weiteres zu beantworten. Untersuchungen von Sicherheitsexperten haben Probleme bei der Verschlüsselung von Skype zu Tage gefördert.

Google Meet

Das Angebot dieses Dienstes besteht aus Videokonferenzen. Da es sich um ein Produkt der Firma Google handelt, bestehen gute Möglichkeiten zur Integration einer Videokonferenz mit anderen Programmen des Unternehmens. Dazu gehören insbesondere Google Calendar, Google Contacts und auch Google Workspace, mit dem zusammen Google Meet genutzt werden kann. Aus der Forschung des Hauses stammt die Möglichkeit, Videokonferenzen in Echtzeit mit durch künstliche Intelligenz erzeugten Untertiteln zu versehen. Technisch vom Feinen ist auch die aktive Geräuschunterdrückung durch Audiofilter und ein eigener Modus für schwaches Licht. Die Protokolle für die Datenübertragung sind proprietär.

Es stehen die üblichen Funktionen einer Videokonferenz zur Verfügung. Google Meet ist Freemium Software, man kann also eine Version kostenlos nutzen oder für eine von zwei Geschäftsversionen bezahlen. Je nach genutztem Typ gibt es Unterschiede in der Zahl der zulässigen Teilnehmer und der Länge der Konferenzen.

GoToMeeting

Die Hälfte des Umsatzes generiert die Firma mit Produkten für die Fernwartung von Computersystemen. Diese Geschäftstätigkeit bot nicht überraschenderweise eine gute technische Grundlage, um von remote-desktop-Systemen zur Implementierung von Videokonferenzen zu gelangen. Diese werden in verschiedenen Ausprägungen mit unterschiedlichen Schwerpunkten angeboten.

GoToMeeting ist ein System für Videokonferenzen mit bis zu 250 Teilnehmern.

GoToTraining kann online und traditionelle Arten der Instruktion kombinieren. Für die Organisatoren stehen Analysewerkzeuge für die Konferenzdaten zur Verfügung.

GoToWebinar bietet Werkzeuge für die Planung, Durchführung und Nachbereitung von online-Seminaren. Dazu gehören Einladungen und Erinnerungen per e-mail, Daten über die Teilnehmer und die Möglichkeit, das Webinar auf der Plattform GoToStage zu bewerben.

Cisco Webex

Seit der Übernahme ist Webex eine Tochtergesellschaft von Cisco. Die Videokonferenzen werden als Teil des Cisco Collaboration Portfolios als Software-as-a-Service angeboten.

Das System ist plattformunabhängig und kann deshalb auch mit mobilen Geräten verwendet werden.

Die Nutzung ist kostenlos möglich, nur mit einer Registrierung sind aber schon längere Videokonferenzen möglich.

Besonders interessant ist die Möglichkeit, andere Werkzeuge in eine Videokonferenz zu integrieren. Dazu gehören Programme wie Salesforce, Github, Office365 und Google Drive.

Fazit

Wer sucht findet auch mehrere Anbieter für kostenlose Videokonferenzen. Lediglich eine Registrierung ist notwendig. Bitte schaue auch genau auf die Datenschutzbestimmungen. Für einen kleinen Talk mit Mutti sind diese natürlich höher anzusetzen als für ein Business Meeting.

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